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03. Mai 24

Senioren im Generationswechsel

Eine Anleitung zum "Sich-selbst-neu-erfinden"

Der Generationswechsel ist eine besonders kritische Phase im Lebenszyklus von familiengeführten Unternehmen. Dies ist wesenhaft mit diesem Unternehmenstyp verbunden. Das damit einhergehende Risiko des Scheiterns zeigt sich vor allem in den ersten Phasen des Lebenszyklus. Die Empirie lehrt uns: Bis zur vierten Generation ist die "Sterberate" aus diesem Grunde außergewöhnlich hoch. 

Dann haben eigentümergeführte Unternehmen zumeist gelernt, mit den unvermeidlichen Konfliktdynamiken im Nachfolgeprozess regel- und familienstrategiebasiert und damit weniger krisenhaft umzugehen. Diese Mehrgenerationenunternehmen bilden heute den Grundstock besonders langlebiger, in vielerlei Hinsicht resilienter Unternehmen, die insbesondere im deutschsprachigen Raum das viel besungene Rückgrat der Wirtschaft bilden.

 

Wimmer, R. und Rüsen, Tom. A: Senioren im Generationswechsel. Eine Anleitung zum "Sich selbst neu erfinden". in: FuS, Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, Heft 2, 2024, S. 74-77

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