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21. Januar 19

Agile ... es geht darum Nutzen zu stiften

In den Diskussionen zur Einführung von Agilität in der Organisation geht es anfänglich oftmals um die konkreten Methoden, also um Fragen wie:

  • Welche agilen Ansätze gibt es?
  • Welche Rollen sind passend?
  • Welche Methoden gibt es?

Viel spannender ist doch die Frage wo Agilität Nutzen stiftet und wo nicht? Und wie dieser Nutzen konkret aussehen soll, wie er beobachtet und gemessen werden kann und ob der erhoffte Nutzen auch eintritt?

Die Fragen nach dem Wie kommen dann ganz von selbst. So kann der Einsatz agiler Methoden bei der Entwicklung neuer Leistungen oder Produkte sehr hilfreich sein. Es lässt sich auch gut retrospektiv nachvollziehen, ob und wie mit Hilfe agiler Methoden schneller und besser Neues gestaltet und auf den Weg gebracht werden kann. So kann die Entwicklung von Lösungen für Probleme mit Unterstützung agiler Methoden gut vorangebracht werden.

Zum Beispiel wenn neue Lösungen für den Umgang mit Kundenbeschwerden oder ein innovativer Ansatz für die Betreuung interner Kunden entwickelt werden sollen. Agile Methoden können für vieles eingesetzt werden, aber muss die ganze Organisation dafür agil werden? Also müssen Prozesse die gut laufen auf agil umgestellt werden? Muss die Buchhaltung oder IT Operations agil werden?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Wenn es keinen Nutzen stiftet, dann nicht. Es bringt nur unnütze Unruhe in die Organisation.

mehr dazu nachzuhören in dem Podcast-Interview von Hendrikje Kühne mit Sivia Puhani

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