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GRUPPENDYNAMIK

Die Schlüsselkompetenz für Führung in komplexen Unternehmen

Die Gruppendynamik der Selbststeuerung von Teams

Ob agile Arbeitsformen eingeführt werden, Organisationen im digitalen Wandel innovationstreibende Teams einsetzen oder flachere Hierarchien auf mehr Selbstregulierung in der Zusammenarbeit bauen - immer ist eine Voraussetzung mitgedacht und angesprochen: Die Fähigkeit der Selbststeuerung von Teams. Nahezu alle als innovativ angesehenen Organisationsdesigns von Spotify bis zur ING basieren auf der Grundvoraussetzung, dass sich selbst steuernde Teams schnelle, kundennahe und innovative Lösungen erarbeiten - dabei lernen und sich selbst weiterentwickeln.

Sehr häufig machen Unternehmen die schmerzliche Erfahrung, dass die bloße Installation solcher Teams und die Delegation von Aufgaben nicht ausreicht, um die erwünschten Effekte zu erzielen. Selbststeuerung ist ein sehr voraussetzungsvolles Unterfangen, das neben methodischer Kompetenz, Übung und Erfahrung vor allem die Kunst des Umgangs mit der jeweils prägenden Gruppendynamik im Team beinhaltet.

Ein arbeitsfähiges Team muss sich unter dem Blickwinkel der Selbststeueuerung über seine Innen- und Außengrenzen klar werden, muss Einflussunterschiede regulieren und mit Wettbewerb konstruktiv umgehen lernen, benötigt einen flexiblen Umgang mit Rollen und Funktionen und vor allem eine hinreichende Vertrauensbasis, um sich rasch auf neue Situationen einzustellen und diese bewältigen zu können. Im Scrum wurde daher die Retrospektive als fixer Bestandteil der gemeinsamen Arbeit installiert, generell kann man von der Notwendigkeit regelmäßiger Metareflexion sprechen: der gemeinsamen Reflexion der Arbeitsfähigkeit und deren Weiterentwicklung.

Die Metareflexion ist auch eine der wichtigsten Kompetenzen, die Managementteams, Geschäftsleitungs- und Vorstandsteams benötigen, um ihre Entscheidungen, die meist die unmittelbare Zukunftsfähigkeit der Unternehmen betreffen, in der Sache qualitativ hochwertig zu gestalten. Die Forschung zeigt, dass Teams, die ihre eigenen (Entscheidungs-) Muster rasch identifizieren und nach Bedarf anpassen und weiterentwickeln, insbesondere in unsicheren Situationen erfolgreicher sind.

Genau in dieses Herzstück von gelingender Teamarbeit unter der Perspektive der Selbststeuerung leuchtet die Trainingsgruppe mit ihrem Lernangebot hinein, sie macht sichtbar, wie destruktive und konstruktive Dynamiken wirken und wie diese gesteuert werden können, welche Grundthemen immer eine Rolle spielen und wie sie durch die beteiligten Personen und Charaktere ihre spezifische Färbung erhalten. Die Erkenntnis der Google-Studien auf Basis der Arbeiten von Amy Edmondson, dass diejenigen Teams erfolgreicher sind, die einen Raum "psychologischer Sicherheit" erzeugen können, wird durch Eigenerfahrung erprobt.

Die Teilnahme an dem intensiven Setting ermöglicht es, sich selbst in typischen Szenarien zu erfahren und das eigene Handlungsrepertoire als Teil selbstgesteuerter Prozesse deutlich zu erweitern. Zudem gewinnt man eine in der Praxis rasch greifende Analysekompetenz, um Teams im eigenen Verantwortungsbereich einschätzen und durch Coaching der Verantwortlichen unterstützen zu können. Selbststeuerung ist nach Absolvierung des Trainings kein Schlagwort mehr, sondern eine Teamkompetenz, die Respekt fordert, aber auch sehr gezielt gefördert und entwickelt werden kann.

Die Zielgruppe:

Der Lernweg richtet sich zum einen an Führungskräfte, die ihr Handlungs- und Interventionsrepertoire hinsichtlich Teams mit Selbststeuerungsanspruch erweitern und/oder in ihrem Bereich verantwortliche Teamleiter gezielter in ihrer Arbeit coachen wollen. Zum anderen an externe und interne Beraterinnen und Berater sowie Rollenträgerinnen und Rollenträger im Scrum oder anderen agilen Frameworks, die sich für die gruppendynamische Ebene der Arbeitsfähigkeit von Teams professionalisieren wollen.

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