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JuMP – Führungskompetenz in bewegten Zeiten

19.11.2019

Mit "JuMP", dem 2010 implementierten "Junior Management Programm", unterstützt osb-i die Techniker Krankenkasse bei der Konzeption und Durchführung eines erfolgreichen Langstrecken-Parcours der Führungskräfte-Entwicklung.

JuMP bereitet alle Führungskräfte der Techniker Krankenkasse auf die erste Führungstätigkeit auf der 3. Führungsebene vor. Durch seine Breitenwirkung hat JuMP einen kulturellen Einfluss auf Führung und Zusammenarbeit im Gesamtunternehmen.

Für die Techniker Krankenkasse, der mit über 10 Millionen Versicherten und rund 14.000 Beschäftigten größten deutschen gesetzlichen Krankenkasse, geht es in diesem Programm insbesondere darum, Führungskräfte in die Lage zu versetzen, das Führungsverständnis der Techniker Krankenkasse authentisch umzusetzen, die eigene Einheit in einem übergreifenden Managementverständnis weiterzuentwickeln und sich als Führungskraft selbstreflektiert, lösungs- und veränderungsorientiert aufzustellen.

Das Programm wird ständig weiterentwickelt und an unternehmensspezifische Bedarfe angepasst. Es war von Anfang an breit angelegt - und zwar in mehrfacher Hinsicht:

  • Gemischte Teilnehmergruppe: Das Programm steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offen - unabhängig von Alter, Ausbildung oder Unternehmensbereich -, die ein mehrstufiges standardisiertes Auswahlverfahren erfolgreich absolviert haben. Die gemischte Zusammensetzung der Teilnehmergruppe ermöglicht einen Einblick in viele Unternehmensbereiche, sensibilisiert für die jeweiligen Herausforderungen und fördert Verständnis und Vernetzung.
  • Klare Programmarchitektur: Das Programm umfasst derzeit 22 Präsenztage mit 6 obligatorischen Modulen, die von einer maximal 12-köpfigen Gruppe gemeinsam durchlaufen werden. 9 Monate nach Abschluss des einjährigen Programms findet ein 2-tägiges Follow-up mit Werkstatt-Charakter statt.
  • Breites inhaltliches Spektrum: Abgedeckt sind alle grundsätzlich für das Ausfüllen einer ersten Führungsposition relevanten Themenfelder: Verständnis von Führung und Organisation, Kommunikation und Konflikte, Change, Selbstführung, Personal- und Teamentwicklung. Interne Referentinnen und Referenten gewährleisten einen ausgeprägten Unternehmensbezug - insbesondere mit Blick auf Themen rund um Markt und Strategie, Planung und Steuerung, Prozess- und Organisationsmanagement; Kaminabende ermöglichen einen Austausch mit dem Top-Management.
  • Transferorientiertes und reflexionsförderndes Konzept: JuMP fördert das Auseinandersetzen mit eigenen Haltungen und füllt die "Werkzeugkiste". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von Simulationsübungen, intensivem Erfahrungsaustausch, der Chance zur Selbstreflexion und strukturierter kollegialer Beratung.
  • Unterstützender und fordernder Rahmen: Regelmäßige Entwicklungsgespräche mit der begleitenden Führungskraft der 2. Ebene und der Personalentwicklung dienen dem Reflektieren der eigenen Entwicklung - auch um ggf. flankierende Maßnahmen zu initiieren. Hospitationen oder Job-Rotationen gewähren einen praxisorientierten Einblick in angrenzende oder (noch) unbekannte Arbeitsbereiche und ermöglichen außerdem, (erste) Führungserfahrungen zu sammeln. Das Bearbeiten einer praxisrelevanten Führungsfrage fördert die Fähigkeit, ein Thema systematisch und managerial aufzuarbeiten sowie die Erkenntnisse vorzustellen und mit anderen Führungskräften zu teilen.

Im Jahr 2019 wird es nach Abschluss des 25. JuMP-Laufs ca. 300 JuMP-Absolventeninnen und -Absolventen geben, von denen die meisten bereits in Führung sind. Einige der JuMP-Absolventinnen und -Absolventen haben auch den Sprung in (das Programm zur Vorbereitung auf) die 2. Führungsebene schon geschafft. Merklich verbessert hat sich die Quote der weiblichen Führungskräfte.

»Mit JuMP haben wir im Unternehmen in der Tat eine neue Ära der Führungskräfte-Entwicklung gestartet.« Carmen Schlutow, Leiterin des Talentmanagements bei der Techniker Krankenkasse

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