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Career Development @ Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke

20.10.2017

Aus einer österreichischen Perspektive sind die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke ein traditionelles Familienunternehmen das viel in die Zukunftssicherung des Stammsitzes und auch in die regionale Bedeutung als Arbeitgeber investiert. Wechselt man die Perspektive zeichnet sich das Bild einer modernen, strategisch ausgerichteten, international erfolgreich agierenden Organisation, die geschickt in dem dynamischen Baustoffmarkt und andere Nischen operiert.

Der lange Zeit regional gebundene Zementlieferant, der auf lokale Kunden und Langzeitbeziehungen angewiesen war, befindet sich hier in einem aussichtsreichen aber hart umkämpften Markt, wo es auf strategische Ausrichtung und Umsetzung ankommt. Die Organisation muss über intelligente Produkte und einen intelligenten Verkauf verfügen, um die Kundinnen und Kunden zu überzeugen, dass ein Kreisverkehr nur aus Beton nachhaltig ist und um der internationalen Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Lokale Nähe, früher eine Auftragsgarantie, verkommt heute - im besten Fall - zu einem Vorteil im Pricing.

Um hier zu bestehen braucht es Führungskräfte, die sich ihrer Verantwortung bewusst und in der Lage sind eine große Zahl spezifischer individueller Fähigkeiten für einen gemeinsamen Erfolg zugänglich zu machen. Um über das nötige Handlungsrepertoire zu verfügen unterstützt die Organisation - gemeinsam mit der osb-i - ihr Führungssystem hier in mehreren Leadership-Programmen, setzt aber davor einen entscheidenden, qualitätssteigernden Schritt: Die osb-i Potenzialeinschätzung fungiert als Standortbestimmung, stellt die Passung zu neuen Aufgaben sicher, erhöht die Selbstreflexion und somit Wirksamkeit der Führungskräfte und ermöglicht der Organisation einen fundierten Ausblick über zukünftige Einsatzmöglichkeiten und erwartbare Beiträge ihrer humanen Ressourcen.

Dabei kommt eine bewährte Batterie an zertifizierten Instrumenten zum Einsatz, die mit einem erprobten biographischen Interview angereichert werden. Danach werden diese Ergebnisse in eine ausgeklügelte Berichtsform gepackt und in einem ersten Schritt mit der analysierten Führungskraft abgestimmt bzw. ergänzt. Dabei wird das Ziel verfolgt die erkennbaren Stärken praxisnah und organisationsrelevant darzustellen und ebenso auf Entwicklungsfelder oder individuelle Motivationswüsten in der Organisation hinzuweisen. Ein Career Development dieser Form benötigt als Voraussetzung eine vertiefte systemische Auseinandersetzung mit der Organisation und ihren vergangenen, aktuellen und zukünftigen Herausforderungen.

Mit diesem Fundament lassen sich dann praxisnahe, nachvollziehbare Aussagen treffen, die der Organisation auch als Sparring und interner Spiegel dienen aber vor allem für die reibungslose Passung von Person und Führungsrolle (Bündel von Erwartungen) sorgen. Das Führungssystem verfügt schlussendlich über eine gemeinsame Sprache für Führung und auch soften, menschlichen Faktoren und ist so bestens zur Bearbeitung von Komplexität und Gestaltung der Zukunft gerüstet.

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